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Steckbrief
Sardinien

Sardinien (sardisch Sardigna, italienisch Sardegna, katalanisch Sardenya) ist – nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Phönizier nannten sie auf der Stele von Nora Šrdn. Ein Fremdvolk, das ebenfalls als Šrdn (meist zu Scherden oder Schardana transkribiert) bezeichnet wurde, begegnet auf ägyptischen Texten des 14. bis 12. Jahrhunderts v. Chr.; jedoch ist strittig, ob dieses aus Sardinien stammte. Die Euboier nannten die Insel „Ichnoussa“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.

Die Insel bildet mit den kleinen vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome italienische Region. Die Region Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und zählt 1.630.474 Einwohner (Stand 31. Dezember 2019). Ihre Hauptstadt ist Cagliari.
Sardinien ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 190 km von der Halbinsel Monte Argentario und 202 km vom italienischen Festland entfernt; dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Im Norden liegt das zu Frankreich gehörende Korsika, nur durch die 12 km breite Straße von Bonifacio (Bocche di Bonifacio) getrennt. Im Westen liegt die 335 km entfernte, zu Spanien gehörende Balearen­insel Menorca. Im Süden liegt Tunesien 184 km entfernt.

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 270 km, die Ost-West-Ausdehnung ca. 145 km.

Wichtiger Hinweis:

Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel Sardinien aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.