bilder
reich
bildarchiv
neue Bilder
Tiere
Natur
Bäume
Blumen
Bachnelkenwurz
Blaustern
Buschwindröschen
Farne
Gänseblümchen
Große Sterndolde
Hibiskus
Kakteen
Klatschmohn
Krokus
Leberblümchen
Löwenzahn
Margerite
Raps
Rohrkolben
Rote Lichtnelke
Schafgarbe
Schilfrohr
Sonnenblume
Sonnenhut
Tulpe
Vergissmeinnicht
Walderdbeere
Wiesenklee
Wiesenschaumkraut
Winterling
Blüten
Bruchwald
Feuer
Jahreszeiten
Moor
Nebel
Pilze
Regenbogen
Seen Unterwasserwelt
Sölle
Sonnenuntergang
Unterwasser
Vollmond
Wald
Wolken
Ozean
Länder & Reisen
Sonstiges
über uns
willkommen
naturfotografie
ozeanfotografie
landschaftsfotografie
luftbilder & drohnenfotos
kontakt
deu
tsch
eng
lish
Steckbrief
Große Sterndolde
Astrantia major
Bilder &
Fotos
Die Große Sterndolde (Astrantia major) ist eine Pflanzenart der Gattung Sterndolde und gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Beschreibung & Aussehen
Die ausdauernde krautige Pflanze mit aufrechtem, wenig verzweigtem Stängel erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 100 Zentimetern. Der hohe kahle Stängel ist nur wenig beblättert. Am Ende verzweigt er sich und trägt je eine Dolde. Eine große Dolde überragt meist die übrigen.
Die fünf bis siebenteiligen Blätter haben grob gezähnte Lappen. Die beiden seitlichen sind hierbei oft miteinander verwachsen. Die Grundblätter werden 10 bis 20 Zentimeter breit und sind somit etwas größer als die Stängelblätter.
Die weißlichen Blüten sind sehr klein und stehen zahlreich in einer dichten, köpfchenartigen, einfachen Dolde. Sie besitzen noch einen deutlichen Kelch. Jede Dolde wird von vielen derben Hüllblättern umgeben, die grünlich-weiß bis rötlich gefärbt sein können. Am Grund verwachsen, enden sie spitz mit gut erkennbaren Quernerven. Die dichtgeschuppte Frucht ist eine Doppelachäne und wird bis zu 7 Millimeter lang.
Ökologie
Die Große Sterndolde ist ein Hemikryptophyt und eine Schaftpflanze.
Die sternförmigen Hüllblätter täuschen eine einzige große Blüte vor, was für Doldenblütler untypisch ist. Die Blüten sind „Körbchenblüten“ in Analogie zu den Korbblütlern. Neben zwittrigen Blüten kommen auch rein männliche mit langen Stielen und verkümmerten Fruchtknoten sowie kurzstielige weibliche Blüten vor. Die Blüten sind vormännlich; die männlichen Blüten können benachbarte zwittrige Blüten bestäuben, man spricht in diesem Fall von Nachbarbestäubung. Bei einbrechender Dunkelheit krümmen sich die Doldenstiele nach unten, so dass der Pollen vor Feuchtigkeit geschützt ist. Der Insektenbesuch ist spärlich. Blütezeit ist von Juni bis August.
Die Früchte sind als Doppelachänen ausgebildete Spaltfrüchte; sie sind Windstreuer, wahrscheinlich kommt es auch zur Zufallsausbreitung durch Weidetiere. Fruchtreife ist von September bis Oktober. Die Samen sind Kältekeimer.
Vorkommen
In Europa reicht das Verbreitungsgebiet von Spanien über den Balkan bis zum Kaukasus. Die Sterndolde ist in den Alpen häufig. Sie ist bis zu einer Höhe von 2000 m anzutreffen, die sie z. B. auf der Mutte an der Jöchelspitze in den Allgäuer Alpen in Tirol erreicht.
Als Standort werden feuchte, kalkhaltige Lehmböden, Bergwiesen, Bergwälder und Hochstaudenfluren bevorzugt. Die Große Sterndolde kommt in Gesellschaften des Verbands Caricion ferrugineae sowie des Polygono-Trisetion vor, auch im Alno-Ulmion.
Verwendung als Heilpflanze
Das Kraut enthält als wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe Rosmarinsäure, Flavonoide, Flavonolglykoside und Saponine (0,1 bis 0,2 Prozent). In der Volksheilkunde wird es bei Erkrankungen der Atemwege, Blutungen im Magen-Darm-Trakt sowie als Wundheilmittel eingesetzt.
Die Wurzeldroge hatte eine Bedeutung als Verwechslung und Verfälschung von Meisterwurz (Rhizoma Imperiatorae (albae)).
Wichtiger Hinweis:
Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel
Große Sterndolde
aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia
und steht unter der Lizenz
Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported
(
Kurzfassung
). In der Wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.