Bilder suchen

Steckbrief
Nazcatölpel Sula granti

Kurzinfos & Fakten

Größe
78 - 85 cm
Gewicht
1.250 - 2.350 g
Flügelspannweite
152 - 168 cm
Nahrung
Fliegende Fische, Weichtiere z.B. Kalmare, Tintenfisch
Geschlechtsreife
ca. mit 4 Jahren
Paarungs-und Brutzeit
Je nach Verbreitungsgebiet unterschiedlich
Eier / Gelege
1 Ei
Brutdauer
bis 42 Tage
Rote Liste / Gefährdung
Ungefährdet

Der Nazcatölpel (Sula granti) ist ein tropischer Meeresvogel. Die Art wurde früher als Unterart Sula dactylatra granti dem Maskentölpel zugeordnet, im Jahr 1998 aber durch Pitman und Jehl in den Rang einer eigenständigen Art erhoben, was 2000 durch die American Ornithologists’ Union anerkannt und 2002 auch durch DNA-Untersuchungen bestätigt wurde.

Beschreibung & Aussehen

Im Vergleich zum Maskentölpel ist der Nazcatölpel kleiner und hat einen deutlich kleineren, kürzeren und flacheren Schnabel, der orange und nicht gelb ist. Seine Füße sind kleiner und er hat einen längeren Schwanz und Flügel als der Maskentölpel. Auch der Geschlechtsdimorphismus ist beim Nazcatölpel deutlicher ausgeprägt.

Lebensraum

Der Nazcatölpel kommt im Gebiet des östlichen Pazifik vom Golf von Kalifornien und der mexikanischen Stadt Colima bis nach Ecuador vor.

Nahrung

Fliegende Fische, Weichtiere z.B. Kalmare, Tintenfisch

Fortpflanzung, Balz & Brut

Er brütet auf den ostpazifischen Galápagos-Inseln, der ecuadorianischen Isla de la Plata und der kolumbianischen Insel Malpelo sowie auf der Clipperton-Insel und den mexikanischen Revillagigedo-Inseln. Typischerweise nistet der Nazcatölpel auf Klippen und steilen Hängen, während der Maskentölpel flaches Gelände für den Nestbau bevorzugt. Die Brutkolonien des Nazcatölpels liegen immer sehr nah zur Küste, die des Maskentölpels weiter landeinwärts. Nisten beide Arten zusammen, so bilden sich Paare bevorzugt unter Individuen die sich besonders ähnlich sind (positive Assortative Paarung).

Wichtiger Hinweis:

Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel Nazcatölpel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.