Steckbrief
Felsenhuhn Alectoris barbara

Das Felsenhuhn (Alectoris barbara), manchmal auch Klippenhuhn genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae), die zur Ordnung der Hühnervögel (Galliformes) gehört.

Beschreibung & Aussehen

Das Felsenhuhn ähnelt dem Alpensteinhuhn. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal sind der Kehlfleck und der Überaugenstreifen, der bei dieser Art hellblaugrau ist. Das Felsenhuhn hat außerdem ein kastanienbraunes Halsband, das weiß gefleckt ist. Hinter dem Auge verläuft ein langer, senkrechter und rosafarbener Streif.

Das Felsenhuhn ist ein Bodenbewohner, der nur sehr selten auffliegt. Es gilt als scheuer Einzelgänger.

Stimme, Gesang & Ruf

Das Felsenhuhn fällt am ehesten durch seine Rufe auf, die unter günstigen Bedingungen kilometerweit zu hören sind. Es handelt sich um einen durchdringenden schrillen tschruih-Ruf, der in der Tonhöhe ansteigt. Vom Felsenhuhn ist außerdem ein hartes und raues kraik oder krelik zu hören. Das Felsenhuhn nimmt während des Rufens eine sehr hochgereckte Schauhaltung ein. Die Rufe erklingen in einem Abstand von fünf Sekunden. Gelegentlich rufen zwei benachbarte Felsenhühner im Wechsel.

Lebensraum

Die Art ist sehr anpassungsfähig. Neben Kulturland kommt es in Euphorbiensteppen, in Eukalyptuswäldern sowie im Gebirge bis zur Schneegrenze vor.

Nahrung

Samen, Insekten

Fortpflanzung, Balz, Brut, Jungvögel & Aufzucht

Das Gelege besteht aus zehn bis 14 Eiern, die rotbraun gepunktet sind. Die Brutdauer beträgt 25 Tage. Die Jungvögel bleiben mit den Altvögeln bis zur nächsten Brutperiode zusammen.

Wichtiger Hinweis:

Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel Felsenhuhn aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.